Fachkonferenz Asset Management: Vorteile und Chancen für Polen

Das Asset Management im Straßenwesen gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Der beispiellose Ausbau der Straßeninfrastruktur in Polen, auch im Rahmen der durch die Europäische Union geförderten Projekte, verlangt moderne Managementverfahren. Die Verantwortlichen in Polen haben erkannt, dass das Asset Management als neue Disziplin dazu eine wertvolle Methodik sowie Orientierungs- und Entscheidungshilfen liefert.

Foto: Mateusz Szarata

Die 9. Fachkonferenz der Technischen Universität Rzeszów für Fachthemen im Straßenwesen widmete sich deshalb dem Asset Management und dabei auch der Rolle des Welt-Straßenverbands PIARC für die Entwicklung dieser Disziplin. Unter den Referenten waren namhafte PIARC-Mitglieder. Die renommierte Konferenz fand am 7. und 8. Dezember 2017 im polnischen Lancut statt und wurde durch die HELLER Unternehmensgruppe mitorganisiert.

Jacek Gryga, der Generaldirektor der nationalen Straßenbauverwaltung GDDKiA und gleichzeitig erster Delegierter Polens bei der PIARC, informierte über die aktuellen Herausforderungen Polens beim Ausbau des Schnellstraßennetzes. Er lud die Teilnehmer zum nächsten Winterkongress der PIARC ein, der vom 20. bis 23. Februar 2018 im polnischen Gdansk stattfinden wird.

Dr. Slawomir Heller, Delegierter Deutschlands in dem Technischen Komitee D.1 Asset Management der PIARC und Leiter der Arbeitsgruppe Dissemination and Education, stellte in seinem Vortrag die historische Entwicklung der Disziplin Asset Management dar und informierte über die Rolle der PIARC bei der Entwicklung und Popularisierung des Road Asset Managements.

Marcin Nowacki präsentierte als Delegierter Polens im Technischen Komitee D.1 Asset Management der PIARC in seinem Beitrag Vorteile für die nationalen Straßenbauverwaltungen, die durch die Implementierung der PIARC-Konzepte erreicht werden.

Die Generaldirektion der Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) hat zusammen mit dem Polnischen Straßenkongress die Konferenz unterstützt. Der Polnische Straßenkongress, der in der Konferenz durch den Präsidenten Zbigniew Kotlarek vertreten wurde, ist seit Oktober 2017 offiziell als nationales Komitee der PIARC anerkannt.

Jacek Gryga, Erster Delegierter Polens bei der PIARC und Generaldirektor der Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) eröffnete die Konferenz.Foto: Mateusz Szarata
Dr. Slawomir Heller, Vertreter Deutschlands im Technischen Ausschuss D.1 Asset Management der PIARC.Foto: Mateusz Szarata
Marcin Nowacki, Vertreter Polens im Technischen Ausschuss D.1 Asset Management der PIARC.Foto: Mateusz Szarata
Während der Diskussion: Prof. Kazimierz Jamroz, Technische Universität Gdansk.Foto: Mateusz Szarata
Während der Diskussion: Prof. Tomasz Siwowski, Technische Universität Rzeszów.Foto: Mateusz Szarata
Dr. Ewa Michalak (TU Rzeszów), Dr. Slawomir Heller und Zbigniew Kotlarek (Präsident des Polnischen Straßenkongresses) fassen die Inhalte der Konferenz zusammen.Foto: Mateusz Szarata