Energieregion Lausitz verbessert Qualität der Radwege

In der Energieregion Lausitz hat man sich dem nun gemeinsam mit der HELLER Ingenieurgesellschaft angenommen.
Die HELLER Ingenieurgesellschaft hat ein zukunftsorientiertes Verfahren für die Erhaltungsplanung von Radwegen erarbeitet. Das Konzept baut auf der messtechnischen Erfassung der sicherheits- und komfortrelevanten Zustandsindikatoren auf. Mit diesen Informationen werden erhaltungsbedürftige Streckenabschnitte definiert und Erhaltungsmaßnahmen vorgeschlagen. Das Konzept wurde zum ersten Mal im Jahr 2011 auf den straßenbegleitenden Radwegen in Niedersachsen eingesetzt.
Im Frühling dieses Jahres (2013) hat die Energieregion Lausitz entschieden, das Verfahren für Fernradwege anzuwenden, um die Qualität der Radwege zu verbessern und die Fahrt sicherer zu machen. Die Partner der Energieregion Lausitz waren dabei die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und die kreisfreie Stadt Cottbus.
Am 12. Dezember 2013 wurden die Projektergebnisse in Cottbus vor über 40 Vertretern der Kreise und Gemeinden vorgestellt. Volker Jakobi vom TÜV Rheinland Schniering und Marek Skakuj von der HELLER Ingenieurgesellschaft berichteten über die messtechnische Zustandserfassung und Auswertung der Daten. Anschließend diskutierten die Teilnehmer darüber, wie man die Maßnahmen automatisch festlegen kann, um den Radfahrern mehr Sicherheit und Komfort zu bieten.

